Wirtschaftsartikel lesen und verstehen

C1- Niveau:
Lesen Sie folgenden Artikel „Italien muss sich Märkten stellen“: http://www.focus.de/finanzen/news/wirtschaftsticker/roundup-nach-fitch-herabstufung-italien-muss-sich-maerkten-stellen_aid_936728.html

Suchen Sie alle Begriffe zum Thema Finanzen heraus:
– der Zins/en
– die Herabstufung
– die Ratingagentur
– die Kreditwürdigkeit
– der Staatstitel
– der Aktienmarkt
– die Bonität
– die Realwirtschaft
– die Anleiheauktion
– die Haushaltspolitik
– die Währungsunion

Informieren Sie sich auf Wikipedia über das Thema: http://de.wikipedia.org/wiki/Ratingagentur
Sie werden dort viele Termini finden.

Vervollständigen Sie folgendes Schema zum Text:
Grund: ……………………………………..

Nachricht: HERABSTUFUNG VON ITALIENS BONITÄT

Folgen: ……………………………….

Kommentare:

1.Italienische Regierung:
……………………………………….
2. Premierminister Luxemburgs:
………………………………………
2. Minister Schäuble (CDU):
………………………………………..
3. FDP-Kandidat Brüderle:
…………………………………………

Schreiben Sie nun eine Zusammenfassung des Artikels.

Kommentar schreiben

Wenn Sie einen Kommentar schreiben müssen, können Sie folgende Redemittel verwenden:

3 Teile: Einleitung – Hauptteil – Schluss

Einleitung

–         Titel des des Textes

–         AutorInnen

–         Erscheinungsort (Zeitung , Verlag )

–         Erscheinungsdatum

–         Thema des Textes und Textsorte

In dem Text mit dem Titel “………………………………” geht es um …..

Der Text “…………………..” ist am …………. in der …………Zeitung erschienen. Er behandelt das Thema……………….

Hauptteil

Im Hauptteil werden zunächst alle wichtigen Aspekte beschrieben, die im Orginaltext vorkommen., auch die Meinung der AutorIn zum Thema.

Die Autorin zeigt, dass………

Die Autorin argumentiert, dass

Herr Müller stellt fest , dass……………

Im Text wird dargelegt, dass……..

Die Autorin meint, dass ………

Der Autor ist der Ansicht, dass………..

Nach Meinung von Fr. Meyer

Laut Herrn XY

Eigene Meinung zum Gesagten

Negativ: Ich bin nicht der Meinung des Autors / der Autorin, da ………. Ich finde, der Autor/ die Autorin hat vergessen, dass…….. Meiner Meinung nach wurde nicht bedacht, dass………..

Positiv: Ich stimme mit dem Verfasser/ der Verfasserin überein, ……….

Teils teils: Ich bin nur teilweise der Meinung des Verfassers /der Verfasserin………..

Eigene Meinung: Meiner Meinung nach………….. Was mich betrifft………………

Schluss

Aus den oben genannten Gründen ……………

Zusammenfassend kann man sagen, dass…….

 von Sylvia Fischer

Eurokrise: Talkshow „Eurokalypse now“

Zum Einstieg:

Zwei Karikaturen:

Wählen Sie, welche Sie interpretieren wollen.

http://nl.toonpool.com/user/463/files/spekulatius_842215.jpg

http://www.toonpool.com/user/463/files/euro-krise_1084895.jpg

Beantworten Sie folgende Fragen zu den Karikaturen:

Welches Thema wird hier angesprochen?

Welche Überschrift könnte die Karikatur haben?

Was will der Karikaturist aussagen?

Ist das Problem gut dargestellt?

Wie wirkt die Karikatur?

Welche Gefühle löst die Karikatur aus?

Was gefällt bzw. missfällt an der Karikatur?

Talkshow: Die Angst wächst: Eurokalypse now?

http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=8516670

Gäste: Ursula von der Leyen (CDU, Bundesarbeitsministerin), Hans-Olaf Henkel (Euro-Kritiker), Kurt Biedenkopf (ehem. sächsischer Ministerpräsident) Sahra Wagenknecht (Die Linke), Marie-Christine Ostermann (Bundesvorsitzende ‚Junge Unternehmer‘)

In ihrer Talksendung spricht Sandra Maischberger jede Woche mit ihren Gästen über ein aktuelles, gesellschaftliches Thema.

Mehr Infos zu den Gästen können Sie hier nachlesen: http://www.daserste.de/maischberger/sendung.asp?datum=18.10.2011

SENDUNG VOM DIENSTAG, 18. OKTOBER 2011, 22.45 UHR

Die Angst wächst: Eurokalypse now?

Ursula von der Leyen (CDU, Bundesarbeitsministerin)

Die CDU-Spitzenpolitikerin verteidigt die Euro-Rettungsmaßnahmen der Regierung. „Griechenland muss Mitglied der Euro-Zone bleiben. Neun Millionen Arbeitsplätze hängen hierzulande direkt davon ab, dass die Euro-Zone funktioniert“, sagt die Arbeitsministerin. „Zerfällt Europa, wird es auch für Deutschland schwer“, sagt die stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende. Sie kämpfe deshalb für die „Vereinigten Staaten von Europa“.

Kurt Biedenkopf (ehem. sächsischer Ministerpräsident)

„Die Euro-Krise wird uns noch schwer zu schaffen machen“, prophezeite zu Jahresanfang der frühere sächsische Ministerpräsiden (CDU). „Es wird noch eine wie auch immer geartete Form der europäischen Solidarität hinzukommen müssen. Das Argument ‚Wir sind fleißig und die anderen sind Faulpelze, deswegen helfen wir nicht‘ kann jedenfalls nicht Richtschnur unseres politischen Handelns sein“, mahnte Biedenkopf, der einen Ausstieg aus der Währungsunion für „praktisch unmöglich“ hält.

Hans-Olaf Henkel (Euro-Kritiker)

„Es hat Europa auch schon vor dem Euro gegeben. Wenn es möglich war, aus 17 Währungen eine zu machen, sollte es möglich sein, aus einer Währung zwei zu machen.“ Deutschlands prominentester Eurokritiker plädiert für eine Teilung Europas in zwei Zonen: Deutschland, Finnland, Österreich und die Niederlande sollten eine eigene Währung aufmachen. „Wenn wir für die Schulden anderer mithaften, sinkt am Ende der Wohlstand in ganz Europa“, fürchtet der Buchautor („Rettet unser Geld! Deutschland wird ausverkauft“), der mit der Gründung einer eurokritischen Partei liebäugelt.

Sahra Wagenknecht (Die Linke)

„Es ist unverantwortlich, dass die Bundesregierung seit dem Ausbruch der Finanzkrise keine Maßnahmen zur Abschaffung ‚Finanzieller Massenvernichtungswaffen‘ unternommen hat“, sagt die stellvertretende Parteivorsitzende. In der Euro-Krise würden die Forderungen der Banken wieder durch Steuergelder gerettet. „Die Banken wären ohne die staatlichen Hilfen der letzten Jahre schon längst so pleite wie Griechenland“, glaubt Sahra Wagenknecht.

Marie-Christine Ostermann (Bundesvorsitzende „Junge Unternehmer“)

Die Unternehmerin fordert eine radikale Umschuldung für Griechenland: „Als Unternehmer lebt man das Haftungsprinzip. Das muss auch für Banken und Staaten gelten. Es ist nicht korrekt, wenn ein Euro-Krisenland sagt: Ich bin zu groß, um pleite gehen zu können. Ihr müsst mich retten. Das ist eine Art Erpressung“, sagt Marie-Christine Ostermann. Es löse die Probleme nicht, wenn „wir den Schuldenländern immer neues Geld hinterherwerfen“.

Um welches aktuelles Thema geht es hier?

Welche Meinungen äußern die einzelnen Personen?

Mit welchen Aussagen sind Sie einverstanden?

Schreiben Sie einen Kommentar zur Talkshow „Eurokalypse now“

–         Zufa der Inhalte

–         Eigene Meinung

Verwenden Sie folgendes Schema:

In der Talkshow ……… vom ………. ging es um……………………………………

Folgende Gäste waren anwesend:

Nach Meinung von U. von der Leyen ………………………………………………

K. Biedenkopf brachte zum Ausdruck, dass…………………………………………

H.O. Henkel plädiert für………………,weil………………., er befürchtet………..

S. Wagenknecht erläutert, dass/wie ……………………………………………..

M.-Ch. Ostermann fordert…………………………. Sie legt dar, wie/dass………….

Meiner Meinung nach………

Ich bin mit ……………………. einverstanden, da……………………….

Ich halte die Meinung von ……………… für unsinnig, relevant, richtig…………., weil………………………………………………………………………………….

Zusammenfassend kann man sagen, dass……………………………………

Sylvia Fischer