Film: Ein Freund von mir

Film Ein Freund von mir

2006 von Sebastian Schipper

Sehen Sie den Film.

Übung: Setzen Sie die Handlung wieder in die richtige Reihenfolge.

Handlung

Karl arbeitet als talentierter und beruflich erfolgreicher Jungmanager bei einer Versicherung. Im Rahmen eines Versicherungsprojekts beordert ihn sein Chef zwecks „Marktbeobachtung“ zu einem Autovermietungsunternehmen.

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Hans, der Vollzeit-Philosoph ist und einen alten DAF 66 fährt, nervt den introvertierten Karl zunächst mit seinen ständigen distanz- und respektlosen Fragen, bringt ihn jedoch mehr und mehr dazu, die eigenen Gefühle wahrzunehmen und mit ihnen umzugehen. Hans macht Karl mit seiner Freundin Stelle bekannt, die er seine „Königin“ nennt und die als Stewardess arbeitet.

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Der gefühlsmäßig überforderte Karl zieht sich zurück, verfällt in alte Verhaltensmuster und versucht sich abzugrenzen:

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Karl kehrt zurück an seinen Schreibtisch, kann Hans und Stelle jedoch nicht vergessen.

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Mit ihm zusammen möchte er Stelle, die nach Barcelona gezogen ist, besuchen.

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Setzen Sie ein. Was passt wo?

Karl verliebt sich in Stelle, was ihn in eine emotionale Zwickmühle bringt, Hans hingegen steht einer Dreieckssituation locker und gelassen gegenüber.

Er outet sich gegenüber Hans als Versicherungsangestellter und brüskiert ihn mit der Erklärung, dass sie nichts gemeinsam hätten und aus seiner Sicht auch keine Freunde seien.

Er sehnt sich nach Freundschaft und nimmt wieder Kontakt mit Hans auf.

Mit Hilfe einer Wette bringt Hans Karl dazu, allein mit seinem DAF zu fahren.

Dort trifft Karl den Lebenskünstler Hans und verhilft ihm durch den richtigen Tipp zu einem Job beim Autoverleih.

Filmkritik:

In der Komödie „Ein Freund von mir“ zeigt uns Sebastian Schipper auf unterhaltsame Weise, dass zum Glück mehr als Leistung und Erfolg, Geld und Karriere gehört: Spaß und Freude, Liebe und Freundschaft. Karl (Daniel Brühl) sucht nach Halt und findet ihn ausgerechnet in einer Welt, in der nur die Mobilität beständig ist: Im Flughafen und auf Autobahnen. Die Geschichte ist alles andere als großartig oder spektakulär, aber Hans (Jürgen Vogel) überrascht Karl immer wieder mit einem neuen abgefahrenen Streich und sorgt dafür, dass es auch den Zuschauern niemals langweilig wird.

Ich finde es immer spannend, wenn zwischen Leuten etwas passiert. Am meisten passiert, wenn etwas beginnt oder aufhört. „Absolute Giganten“ ist ein Film über etwas, das aufhört. Und „Ein Freund von mir“ ist ein Film über etwas, das anfängt. (Sebastian Schipper). Sebastian Schipper hat die Charaktere in „Ein Freund von mir“ zwar nicht besonders vielschichtig angelegt, aber dafür ist die Inszenierung um so überzeugender: Lockerheit und unverbrauchte Einfälle vermitteln Hans‘ Lebensgefühl. Obwohl Oliver Bokelberg bei der Kameraführung auf Effekthaschereien verzichtet hat, sind die Aufnahmen vom Feinsten. Das gilt auch für die Darsteller, allen voran Jürgen Vogel, Daniel Brühl und Sabine Timoteo.

Quelle: http://www.dieterwunderlich.de/Schipper_freund_von_mir.htm

Aufgaben:

Welche Aspekte werden in dieser Filmkritik positiv erwähnt?

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Gibt es auch negative Kritik? Woran?

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Was hat Ihnen an dem Film (nicht) gefallen? Schreiben Sie eine kleine Kritik.

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Sonnenallee für DaF (von Katrin Lyko)

Links im Internet:
Trailer: http://www.youtube.com/watch?v=d4fzMy7LLSk&feature=related
Interview mit Leander Haussmann http://www.youtube.com/watch?v=Tv_R4_U-bNw
Interview mit Alexander Scheer http://www.youtube.com/watch?v=_nLhb10QPqg&feature=related
Homepage zum Film: http://www.sonnenallee.de/start.html
Sehen Sie den Trailer zum Film. Um was könnte es gehen? Welche Erwartungen haben Sie?
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a) Detailverstehen
Interview mit Leander Haußmann (Regisseur)

1. Aus welchem Grund hat Leander Haußmann den Film „Sonnenallee“ gemacht?
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2. Wie kreiert man laut Leander Haußmann einen Trend? Welche Beispiele (2) nennt er?
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3. Als welche Art von Film beschreibt Leander Haußmann den Film „Sonnenallee“?
a) ________________________________________________________________________________________________________________________________________________________b) ________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

4. Was vereinigt die Zuschauer des Films?
a) ________________________________________________________________________________________________________________________________________________________
b) ________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

5. Was ist ein ABV?
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b) Selektives Hörverstehen
Interview mit Alexander Scheer (Hauptdarsteller)

1. In welches Genre ordnet Alexander Scheer den Film „Sonnenallee“ ein?
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2. Als was bezeichnet Alexander Scheer den Umgang mit dem Thema „Staatssicherheit in der DDR“ auf emotionaler Basis?
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3. Als was bezeichnet er die DDR?
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4. Wäre der Schauspieler, hätte er in der DDR gelebt, zur Armee gegangen?
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von Katrin Lyko

vier minuten

Für Studierende auf Niveaustufe B2Übung: Begründe, warum du folgenden Film (nicht) sehen möchtest.

Der Film „Vier Minuten“ handelt von einer 21-jährigen Mörderin und ihrer 80-jährigen KLavierlehrerin. Eine Rezension findet ihr auf :

http://www.critic.de/filme/detail/film/vier-minuten-745.html

Schau dir bitte auch noch den Trailer an, und entscheide dann, warum du den Film (nicht) sehen willst.
http://www.vierminuten.de/de/trailer/
Bitte begründe deine Entscheidung schriftlich!

Projektarbeit: Filme

Ihr sollt als Gruppe an einem Projekt arbeiten. Diesmal geht es um Filme, einige stehen im bereits im Selbstlernzentrum zur Verfügung, andere findet ihr in den diversen Videotheken als DVD auf Deutsch. Die Filme sollen aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz stammen.Filme, die sich eignen, sind beispielsweise folgende: Sonnenallee, Jenseits der Stille, Herr Lehmann, Berlin is in Germany, Gegen die Wand, Im Herz im Bauch im Juli, Das Wunder von Bern, Good bye Lenin, Das Leben der Anderen, Nirgendwo in Afrika etc.Die Filme sollten nicht zu schwer sein und gleichzeitig Themen behandeln, die junge Leute beschäftigen. Vorgehensweise:

  1. Schaut zusammen den Film an, sucht eine Szene mit einem Dialog aus, transkribiert die Szene, d.h. schreibt auf, was die SchauspielerInnen auf Deutsch sagen.
  2. Dann könnt ihr einen eigenen Übersetzungsvorschlag auf Italienisch anfertigen ODER die Übersetzung bei einen bereits synchronisierten Film besprechen und ev. verbessern
  3. Welche Besonderheiten der gesprochenen Sprache tauchen auf? Welche Ausdrücke sind der Jugendsprache oder Umgangssprache zuzurechnen? Welche Schwierigkeiten traten bei der Übersetzung des gesprochenen Textes auf?
  4. Dann sollt ihr diese Szene frei nach- bzw. weiterspielen. Ihr könnt die Szene entweder direkt im Unterricht vorspielen oder filmen und den anderen zeigen.
  5. Denkt euch auch einige Übungen für alle aus, die eure KommilitonInnen während und nach eurer Vorstellung machen können.

Präsentation:

  1. Kleine Einführung und Vorstellung des Films
  2. Szene aus dem Film auf dem Video vorspielen
  3. Transkription dieser Szene vorstellen (Handout, Folie)
  4. Übersetzung dieser Szene vorstellen (Handout, Folie)
  5. Kommentar der Übersetzung (Was war schwierig, was war leicht, welche Besonderheiten?)
  6. Kreativer Teil: Szene weiterspielen

Dazu sollt ihr wieder einige Übungen für alle vorbereiten, diese können Vervollständigungen der Transkriptionen sein, Übersetzungsvorschläge auswählen, etc. Es können auch kreative Rollenspiele oder Partnerübungen dabei sein: Szenen weiterspielen, mitspielen etc. Ziel: Alle sollen sich viel und gern auf Deutsch äußern und Phänomene der gesprochenen Sprache genauer kennen lernen.