WORKSHOP „LESEKURSE F. GEISTESWISSENSCHAFTLER“ VON SABINE NEUMANN

                            Lesekurse für Geisteswissenschaftler

 Arbeitsmaterialien für den Unterricht mit Nullanfängern

 

Sabine Neumann

 

Ich stelle hier ein paar Arbeitsmaterialien vor, die sich für die ersten Unterrichtsstunden mit Null-Anfängern bewährt haben; sie sind in erster Linie für Studierende des Studiengangs „beni culturali“/Kunstgeschichte et. al. gedacht und zielen unter Vernachlässigung aller anderen Fertigkeiten ausschließlich auf eine fachbezogene Lesekompetenz. Wie auf dem Workshop im September 2008 in Rom habe ich diese Materialien folgendermaßen strukturiert:

 

         0.  Propädeutik. Erste Schritte

              Italienischer Lückentext

              Welche deutschen Begriffe kennen Sie?

              Erste Texte (Orientierendes Lesen) Bsp. 1-2

              Internationalismen

 

         1.  Grammatik: die Nominalgruppe (Text Burckhardt)

              Übung Genitiv

              Nominalgruppe komplett (Abb.)

 

         2.  Kursorisches Lesen (Text Kandinsky[1])

              Das Verb und die Syntax

              Übungen zur Lexik

              Auf dem Weg zum intensiven Lesen (Text Gombrich)

              Signalwörter (Diskursstruktur)

 

 

                         O. Propädeutik. Erste Schritte

 

a) Italienischer Lückentext. (Partnerarbeit)

    Aufgabe: Leggete. Riuscirete a completare il testo?

 

Il Tirreno v. 30. August 2008, pg. 3:

 

I Test all’Università

Sono in seimila per 1700 posti. Pisa, la carica degli studenti nelle facoltà a numero chiuso

 

PISA. Un esercito di ….. si appresta ad ….. le prove per accedere all’….. nelle fac… a …..

….., o programmato che dir si voglia. ….. quasi seimila le domande….. all’ ateneo di ….. per medicina, veterinaria, ingegneria edile, scienze del turismo, comunicazione, farmacia e chimica. Per l’esattezza 5.861 per 1.693 ….., un ….. poco superiore ai soli aspiranti medici. Lunedì si ….. molte delle riunioni ….. alla preparazione dei dettagli delle ….. di ammissione, anche perché i …..test ….. in programma già da martedì e mercoledì. In programma poi i ….. di valutazione, ….. vincolanti per l’immatricolazione, nelle ….. di agraria, economia, farmacia (che ….. dei corsi non a …..  …..), giurisprudenza, ingegneria (che ….. il ….. programmato solo sul ….. di laurea edile) lingue e ….. politiche.

………………………………………………………………………………..

 

b) Arbeit im Plenum

    Aufgabe: Quale parole tedesche conoscete? Queste…?

 

                                                        

                                                         Bauhaus

                                                         Hinterland

                                                         Blitz

                                                         Kindergarten

                                                         Reich

                                                         Realpolitik

                                                         Leitmotiv

                                                         Autobahn

                                                         Oktoberfest

                                                         Kitsch

                                                         Bundesrepublik

                                                         Lied

 

 

Sicuramente Lei conosce questi sostantivi tedeschi -: alcuni sono entrati addirittura nel vocabolario della lingua italiana come termini intraducibili, altri invece ha incontrato in vari contesti . Guardi ora meglio come sono fatti e scoprirà che la maggior parte di essi sono sostantivi composti, cioè nomi che sono formati da due sostantivi (o cosìdetti derivati fatti da un sostantivo con un verbo, un aggettivo o un avverbio);

p.es.:                

          Bau/haus            Bau (verbo: bauen – costruire)   +  Haus   (n sing., Haus – casa)

          Hinterland hinter (avverbio hinter – dietro) + Land  (n sing., Land – terreno, terra; paese

          Kinder/garten     Kinder (pl, – bambini) + Garten (m sing., – giardino)                        ecc.

 

 

Per la traduzione in italiano si accorgerà che la parola base di questi composti è l’ultimo termine, mentre la parte precedente (qui la prima) è l’elemento di specificazione;

p.es.:

Autobahn :  Bahn ( – via, strada,…) + Auto (automobile, macchina) = strada per le macchine, autostrada). Provi con l’aiuto del vocabolario a fare la stessa operazione di decomposizione con qualche composto soprannominato:

 

1. ………………: ……………(…………) + ………….(………….)=…….…………………

2. ………………: ……………(…………) + ………….(………….)=…………….…………

3. ………………: ……………(…………) + ………….(………….)=…………….…………                                         

 

Ha visto che gli singoli elementi non sempre rimangano invariati e/o ben riconoscibili? E

trovare una traduzione in italiano adeguata non è sempre facile! In ogni caso: più del 50% del lessico nominale della lingua tedesca è costituito da segni linguistici complessi come questi. Ed è per questo che il tedesco è caratterizzato dalla sua abilità di formazione semantica. 

Lo vedremo meglio….

……………………………………………………………………………….

 

cc) Internationalismen (Gruppenarbeit)

      Aufgabe: Leggete! Riassumete le informazioni dei testi.

          Riflettete: perché avete capito?

 

Erste Texte

 

A.

Interessierte Studierende aller Fakultäten können an einem Rhetorikkurs teilnehmen.

In diesem Kurs geht es weniger um die theoretischen als um die praktischen Aspekte: in speziellen Übungen werden Kurzvorträge simuliert. Im Mittelpunkt der Diskussion stehen besonders frequente Vortragsformen an der Universität.

 

Maximale Teilnehmerzahl: 15.

Freitag, 15. November, 14-20 Uhr

Samstag, 16. November,10-16 Uhr

Raum 1087

 

 

 

 

B.

Herzlich Willkommen auf der Homepage des Tübinger Studienkreises zur

Etruskologie (TSE)! Hier finden Sie eine Zusammenstellung etruskologischer Studien im deutschsprachigen Raum,  aber auch Hinweise auf Ausstellungen, Kongresse und sonstige Events rund um die Etrusker.

In unserer Linksammlung finden Sie Interessantes zur Etruskologie und zu

den Etruskern; das Wort hat dabei nicht nur die wissenschaftliche und akademische Welt.

Für die Aktualisierung unserer Informationen sind wir auch auf Ihre Hilfe

angewiesen. Schreiben Sie Ihre Ideen, Ihre Kritik an:

etruskologie @visdp.uni-tuebingen.de

 

 

C.

Das Sprachenzentrum der Universität Freiburg organisiert im Rahmen der studienbegleitenden Ausbildung im Bachelor- und Masterstudiengang Sprachkurse in 10 Sprachen an: in Kleingruppen zu max. 8 Personen bieten wir neben Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch,  sogar Russisch, Chinesisch und Japanisch, aber auch Niederländisch, Dänisch und natürlich Deutsch als Fremdsprache an. Nach der Teilnahme an den Anfänger- und Aufbaukursen können Sie das Allgemeine Fremdsprachenzertifikat machen.

Alle Kurse orientieren sich an den Richtlinien des  Europäischen Referenzrahmens.

 

Anmeldung: 7.10.

Hauptgebäude, Raum 2088 a

15.00 Uhr

 

 

D.

Nach: Archäologie online

Magazin Thema: Ägypten

 

Das neue Ägyptische Museum in Bonn

Das Ägyptische Museum Bonn existiert seit März 2001. In zentraler Lage

präsentiert das Museum eine Dauerausstellung mit den schönsten und

interessantesten Exponaten der Bonner Kollektion von Aegyptica. Rund 700 Objekte

vermitteln einen Eindruck vom Tempelkult, illustrieren aber auch das

Alltagsleben der Alten Ägypter.

Der Grundstock der Sammlung geht auf das 19. Jh. zurück und gehörte

damals noch zur Antikensammlung der Klassischen Ägyptologie.

Seit der Neu-Eröffnung des Ägyptischen Museums in Bonn ist diese für

Nordrhein-Westfalen absolut singuläre Kollektion endlich einem breiten Publikum zugänglich.

 

Öffnungszeiten: Di-Fr    9 – 18 Uhr

                           Sa/So 10 – 17 Uhr

 

 

E.

aus: HANDBUCH philosophischer Grundbegriffe, München, Kösel 1973, Bd. 4

 

PHILOSOPHIE (S. 1071 ff) v. H.M.Baumgartner/H.Krings/C.Wild

 

  1. Aporien der Bestimmung des Philosophiebegriffs
  2. Das Merkmal der indefiniten Diskussion
  3. Phänomenologie der philosophischen Reflexion
  4. Strukturanalyse der philosophischen Reflexion
  5. Begründung der Struktur philosophischer Reflexion
  6. Philosophische Methoden
  7. Sinn und Funktion der Philosophie

 

 

F.

online: Wissenschaftsjahr 2007 – Geisteswissenschaften

Das Wissenschaftsjahr 2007 steht unter dem Motto „Die Geisteswissenschaften. ABC der Menschheit“. Das Motto beschreibt zugleich das Thema des Wissenschaftsjahres: die Sprache.

Der Begriff „Geisteswissenschaften“

Der Begriff etablierte sich im 19. Jahrhundert. Seine Entwicklung ist eng mit den Anfängen der modernen Universität und dem Aufstieg des Bildungsbürgertums verbunden. Die „Geisteswissenschaften“ waren zunächst eine Übersetzung für die „moral sciences„, die der britische Philosoph John Stuart Mill als Abgrenzung zu den „natural sciences“ – also den Naturwissenschaften – definiert hatte. In Deutschland wurde der Begriff durch den Philosophen und Pädagogen Wilhelm Dilthey populär, der den Geisteswissenschaften in den 1880er Jahren ein spezifisches Profil und eine eigene Methodik verlieh.

………………………………………………………………………………..

 

cb) Arbeit im Plenum. Tafelbild. 

      Aufgabe: Guardate bene le parole che vi dicono qualcosa.

                      Trovate un sistema d’ordine!       

 

         A. Dal latino/greco:                        

                               —NOMI:

         Studierende                                   Studien

         Fakultät                                             Ideen

          Universität                                    Etrusker    Etruskologie

         Rhetorikkurs                                  Kritik         

         Aspekte                                          Kongress

         Diskussion                                     Information

                                                                      Aktualisierung

         November

                                 —VERBI:

         simulieren

                                 —AGGETTIVI:

         interessiert                                      Interessantes

         theoretisch                                      etruskologisch

            praktisch                                          akademisch

         speziell

         frequent

         maximal

 

 

         B. Dall’inglese:

                  

                    —diese

                        alle

 

                    —Freitag                                        homepage

                                                                           Event

                                                                           Welt

                   —können

                      willkommen

 

                                                                                                                                                                                                                  etc.

………………………………………………………………………..

 

 

                    1.  Grammatik: die Nominalgruppe

 

a)      Lettura

            Aufgabe: Leggete questo testo senza fermavi!

            Che tipo di testo è?

            Che cosa sapete dell’autore, del suo argomento?

            Paragonate le vostre conoscenze con il testo!    

            Guardate bene i gruppi nominali!

 

 

                                             Inhalt

                                       A. Architektur

                                             Seite 1

 

Erstes Kapitel. Der monumentale Sinn der italienischen Architektur…..   3

Zweites Kapitel. Bauherrn, Dilettanten und Baumeister……………….  15

Drittes Kapitel. Die Protorenaissance und das Gothische ……………….21

Viertes Kapitel. Studium der antiken Bauten und des Vitruv …………  31

Fünftes Kapitel. Die Theoretiker ……………………………………… . 39

Sechstes Kapitel. Die Formenbehandlung der Frührenaissance …………43

Siebentes Kapitel. Die Formenbehandlung des XVI. Jahrhunderts……. 66

Achtes Kapitel. Das Baumodell………………………………………….78

Neuntes Kapitel. Die Composition der Kirchen ………………………..  83

Zehntes Kapitel. Klöster und Bruderschaftsgebäude……………………..128

Elftes Kapitel. Die Composition des Palastbaus …………..……………134

Zwölftes Kapitel. Spitäler, Festungsbauten und Brücken ………………..166

Dreizehntes Kapitel. Correctionen und neue Stadtanlagen ………….….171

Vierzehntes Kapitel. Die Villen ……… ………………………………..178

Fünfzehntes Kapitel. Die Gärten …..…………………………………..190

 

 

b) Übung Genitiv

    Aufgabe: Ricomponete i titoli!

 

      1.   R. Wagner: Ring Der Nibelungen der

      2.   H. Marcuse: Familie Autorität und

      3.   A. Adler: Individualpsychologie und Theorie der Praxis

      4.   P. Klee: Rezensionen Aufsätze Schriften – und

      5.   F. Pfister. der Die und Römer Religion Griechen

      6.   G. Verdi: Schicksals Die des Macht

      7.   T. Mann: Unpolitischen eines Betrachtungen

      8.   W.A. Mozart: Hochzeit Figaros

      9.   M. Susma: Goethe Charlotte von Stein und. Liebe großen Deutung

                               einer

    10.   G.W.F. Hegel: Geistes Phänomenologie des

    11.   R. Eisler: Begriffe der philosophischen Wörterbuch

    12.   G. Pochat: Figur Landschaft und. Antike bis Eine

                              Landschaftsmalerei von Interpretation der zur

                              Renaissance der

    13.   E. Langlotz: attischer  Sinngehalt Vasenbilder attischer Vom

    14.   E. Tudendhat: Husserl Wahrheitsbegriff Heidegger bei und Der

    15.   H. Belting: und Bild Kult. des Eine Kunst vor dem Zeitalter

                               Geschichte der Bildes

 

 

 

c) Nomengruppe komplett

    Aufgabe: Leggete e traducete i titoli delle opere d’arte e guardando le

                     illustrazioni, v. la numerazione

    in: E.H. Gombrich (2004), Geschichte der Kunst, Berlin, Phaidon)

                     Descrivete i gruppi nominali!

                   

 

 

 

         72 b. Griechischer Bildhauer bei der Arbeit, 1. vorchristliches Jahrhundert.

      Abdruck eines hellenistischen Siegelrings, 1,3 x 1,2 cm.

             Metropolitan Museum of Art, New York

 

         173. Gherardo di Giovanni: Verkündigung und Szenen aus Dantes Göttlicher Komödie, zwischen 1474 und 1476.

       Seite aus einer liturgischen Handschrift.

             Museo Nazionale del Bargello, Florenz

 

·         192. Leonardo da Vinci: Das letzte Abendmahl, um 1495-1498.

      Tempera auf Verputz, 460 x 880 cm.

             Refektorium des Klosters St. Maria delle Grazie, Mailand

 

         221. Albrecht Dürer: Großes Rasenstück, 1503.

      Aquarell, Feder und Tinte, Bleistift und Wasserfarbe auf Papier,

      40,3 x 31,1 cm.

            Albertina, Wien

 

         234. Hans Holbein der Jüngere: Georg Gisze, ein deutscher Kaufmann in London, 1532.

            Öl auf Holz, 96,3 x 85,7 cm.

            Gemäldegalerie, Staatliche Museen, Berlin

 

         337. Édouard Manet, Monet bei der Arbeit in seinem Boot, 1874. Öl auf Leinwand, 82,7 x 105 cm.

      Neue Pinakothek, München

 

         371. Oskar Kokoschka: Spielende Kinder, 1909.

      Öl auf Leinwand, 73 x 108 cm

            Wilhelm Lehmbruck Museum Duisburg

 

         378. Paul Klee: Eine winzige Geschichte von einem winzigen Zwerg, 1925. 

      Aquarell auf  Karton, 43 x 35                 

      Privatsammlung

 

 

 

 

 

                                       2. Kursorisches Lesen

 

aa) Leggete il testo seguente e riassumete le tappe della vita del

      protagonista!

 

Wassily Kandinsky: Lebenslauf

      4. Dezember 1866 Moskau – 13. Dezember 1944 Neuilly s. Seine

         

          Nach einem Jurastudium in Moskau geht Kandinsky 1896 nach München und beginnt sein Kunststudium. 1897 besucht er die Azbè-Schule und ist Schüler von Franz von Stuck an der Kunstakademie in München. 1901 gründet er die Künstlergruppe „Phalanx“, ist 1902 Mitglied der „Berliner Secession“, des Deutschen Künstlerbundes und des Herbstsalons. 1909 wird Kandinsky Gründer der „Neuen Künstlervereinigung“ in München. 1910 malt er sein erstes abstraktes Aquarell und publiziert den Aufsatz „Inhalt und Form“; dieser enthält bereits die Grundgedanken seiner späteren Publikation „Über das Geistige in der Kunst“ (1912). 1911 gründet er zusammen mit Franz Marc den „Blauen Reiter“. 1914 ist Kandinsky wieder zurück in Moskau; dort arbeitet er ab 1920 u.a. als Professor an der Universität. Von 1922 bis 1933 ist er Professor am Bauhaus in Weimar und in Dessau. 1933 emigriert er nach Neuilly sur Seine.

         Kandinsky schafft im malerischen und kunsttheoretischen Bereich den Weg für eine abstrakte Malerei. Es sind vor allem seine theosophischen Studien, die ihn in seinem Werk zur Abstraktion führen.

 

ab) Das Verb und die Syntax

      Aufgabe: Sottolineate i verbi!

 

Wassily Kandinsky: Lebenslauf

        4. Dezember 1866 Moskau – 13. Dezember 1944 Neuilly s.Seine

 

1        Nach einem Jurastudium in Moskau geht Kandinsky 1896 nach

2         München 

3           und beginnt sein Kunststudium.

4        1897 besucht er die Azbè-Schule

5           und  ist Schüler von Franz von Stuck an der Kunstakademie in

6         München.

7        1901 gründet er die Künstlergruppe „Phalanx,

      8       ist 1902 Mitglied der „Berliner Secession“,

      9                                   des Deutschen Künstlerbundes

10                          und des Herbstsalons.

11  1909 wird Kandinsky Gründer der „Neuen Künstlervereinigung“ in 12   München.

13    1910 malt er sein erstes abstraktes Aquarell

14      und  publiziert den Aufsatz „Inhalt und Form“;

      15  dieser enthält bereits die Grundgedanken seiner späteren

      16   Publikation „Über das Geistige in der Kunst“ (1912).

      17   1911 gründet er zusammen mit Franz Marc den „Blauen Reiter“.

      18   1914 ist Kandinsky wieder zurück in Moskau;

      19     dort arbeitet er ab 1920 u.a. als Professor an der Universität.

      20   Von 1922 bis 1933 ist er Professor am Bauhaus in Weimar und in

      21     Dessau.

      22   1933 emigriert er nach Neuilly sur Seine.

      23   Kandinsky schafft im malerischen und kunsttheoretischen Bereich

24                                                       den Weg für eine abstrakte Malerei.

25   Es sind vor allem seine theosophischen Studien,

      26                                                                   die ihn in seinem Werk

      27                                                                           zur Abstraktion führen.

 

 

ac) Übungen zur Lexik

 

1.  Combinate: trovate i significati in italiano:

       

             gehen                                pubblicare

             beginnen                           emigrare

             besuchen                           creare      

             gründen                             lavorare

             malen                                portare, guidare

             publizieren                         frequentare, visitare

             arbeiten                             andare

             emigrieren                         dipingere

             schaffen                             iniziare, cominciare

             führen                                fondare

 

  1.  Nel testo ci sono due altri verbi , cioè  sein (………………) e

           werden (diventare).

 

  1.  Vocabolario:

           Che cosa vi dice il suffisso – er? Elencate qui le parole del testo

           con questa desinenza!.1……………………………………………….

 

              2.………………………………………………3.……………………………………………………4…………………………………….

   

  1. Come sarebbe allora in tedesco?

              Il visitatore …………………………………

              il pittore……………………………. 

           

  1. Trovate nel testo i concetti in tedesco!

 

                                                                                                                                unione/associazione .…………………………………………

                                                                                                                                il pensiero …………………………………………………… 

                                                                                                                                la pittura. …………………………………………………….

                                                                                                                                la via/strada…………………………………………………..

                                                                                                                                l’opera ….……………………………………………………

 

                  

                 3. Auf dem Weg zum intensiven Lesen 

 

a) Leggete il seguente testo senza fermarvi. Che cosa capite?

 

   E.H.Gombrich: Die Geschichte der Kunst

         aus/nach Kapitel 2:    Kunst für die Ewigkeit.

                                           Ägypten –Mesopotamien-Kreta

 

   Kunst gibt es überall in der Welt, aber die eigentliche Geschichte der Kunst beginnt nicht in den Höhlen Südfrankreichs oder bei den Indianern. Kein Weg führt von diesen seltsamen und rätselhaften Anfängen zur Kunst

unserer Zeit. Die eigentliche Geschichte künstlerischer Überlieferung aber

kann man weit zurückverfolgen. Jahrtausende weit, bis in die graue

Vorzeit des Landes am Nil. Es gibt eine ungebrochene Tradition vom

Meister zum Lehrling, vom Lehrling zum bewundernden Nachahmer, die

jedes heutige Bildwerk, jedes Haus von heute, ja, jedes Plakat mit Meistern

verbindet, die vor 5000 Jahren unter der ägyptischen Sonne arbeiteten. Wir

werden sehen, dass die griechischen Künstler bei den Ägyptern in die Lehre

gingen und dass wir alle Schüler der Griechen sind. Daher ist die Kunst

Ägyptens für uns von sehr sehr großer Bedeutung.

   Jeder kennt Ägypten als das Land der Pyramiden, jener Felsberge, die Menschenhände aufgetürmt haben und die wie uralte Marksteine am fernen

Horizont der Geschichte stehen. Doch sie erzählen uns auch viel von ihrer

eigenen Geschichte. …

 

 

b) Signalwörter (Diskursstruktur)

    Aufgabe: Cercate di suddividere il testo secondo la sua struttura

                    Sintattica, come in questo esempio:

    

 

Kunst gibt es überall in der Welt,

                                                        aber

   die eigentliche Geschichte der Kunst   beginnt

                nicht

                        in den Höhlen Südfrankreichs

               oder

                        bei den Indianern.

 

 

 

                            4. Online-Übungen

 

Die online-Übungen für das Selbststudium der Studenten habe ich mit dem Programm “hot potatoes” erstellt: Sie sind unter: http://germanistica.humnet.unipi.it (Lingua) zu finden.


[1] Diesen Text habe ich dem Kursbuch „Lesekurs für Geisteswissenschaftler.Anfänger“ von Brandi, M.-L./Momenteau, B. (1994), München, Ed.Deutsch Klett entnommen (S.17).

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